Allgemeines Anwenderwissen

Bei Plugins handelt es sich um spezialisierte Softwareprodukte. Kostenlose Plugins sind in der Regel schnell verfügbar und man kann ganz gezielt danach suchen. Gibt man beispielsweise beim Hinzufügen von Plugins „Event Calendar“ ein, dann erscheinen hunderte Ergebnisse.

Bei allen angezeigten Plugins erscheint eine sehr wichtige Information: Entweder das Plugin wurde mit dem aktuell genutzten Themes getestet oder es wurde nicht getestet. Diesen Hinweis sollte man beachten, da es sonst zu Komplikationen kommen könnte. Richtig übel wird es, wenn man ein Kontaktformular einsetzt, das erst funktioniert, aber dann keine Mails mehr verschickt. Oder es kommt zu „Schlupflöcher“ für Hacker.

Bei der Auswahl des „richtigen Plugins“ sollte auch ein Augenmerk auf die Bewertung gelegt werden. Je mehr Nutzer es gibt, umso genauer ist auch die Bewertung. Viele Nutzer deuten zudem auf eine Bedarfsabdeckung hin.

Je mehr Plugins man sich installiert, umso größer ist die Gefahr, gehackt zu werden. Es ist leider gelegentlich so, dass ausgerechnet die kostenpflichtigen Plugins anfällig sind, weil deren Entwickler sich ein „Hintertürchen“ einbauen. Mit WordPress 5.5 bekam man zwar die Möglichkeit eingeräumt, seine Plugins automatisch updaten zu lassen, aber auch diese Funktion muss erst einmal aktiviert werden.

Manche Plugins verarbeiten „personenbezogene Daten“. Dazu gehören beispielsweise Plugins, die zur Analyse eingesetzt werden. Aber auch Kontaktformulare und Newsletter. Es reicht nicht aus, wenn auf solche Plugins nur in den Cookie-Benachrichtigungen hingewiesen wird. Sie sollten auch in der Datenschutzerklärung ihren Platz finden. Dies ist keine Rechtsberatung.

Hier wird größtenteils und gaz bewusst darauf verzichtet, ganz bestimmte Plugins zu empfehlen. Wir kennen nicht für jede Anwendung alle Plugins. Hinzu kommt, dass ein sehr gutes Plugin nicht auch mit allen Themes kompatibel ist. Es ist einfacher ein passendes Plugin zum Themes zu finden, als umgekehrt.

Sehr oft ist es so, dass ein „Pro-Plugin“ besser ist, als die kostenlose Version. Die Entwickler solcher Plugins „fixen“ uns Webseitenbetreiber an, um dann Ihre Plugins verkaufen zu können. Da man sich so einen Kauf aber gut überlegt und es meistens ein 30-Tage-Wiederrufsrecht gibt, macht man nur selten mit dem Kauf einen Fehler. Es ist ähnlich wie mit den kostenlosen Spielen fürs Smartphone, denn da kann man sich auch Zusatzleistungen kaufen.